{"id":710,"date":"2014-03-13T11:34:46","date_gmt":"2014-03-13T10:34:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mymoments.de\/blog\/?p=710"},"modified":"2022-12-27T17:20:47","modified_gmt":"2022-12-27T16:20:47","slug":"farbgefuehl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mymoments.de\/blog\/farbgefuehl\/","title":{"rendered":"Schwarz-Wei\u00df-Fotos bringen Gef\u00fchl f\u00fcr Farben"},"content":{"rendered":"<h3>Mit einfachen Mitteln zum Erfolg: kunstvolle Bilder brauchen keine Farbe. Wer in Schwarz-wei\u00df fotografiert, trainiert auch seinen eigenen Farbsinn. Und wenn es wacklig wird, muss nicht unbedingt ein teures Stativ her. Eine Schnur tut&#8217;s auch.<\/h3>\n<div>\n<p><b>Schwarz-Wei\u00df-Fotos bringen Gef\u00fchl f\u00fcr Farben<\/b><\/p>\n<p>Wo ein Bild haupts\u00e4chlich wegen seiner Farben wirkt und wo diese nur Beiwerk sind, erschlie\u00dft sich gerade Fotografie-Anf\u00e4ngern nicht ohne weiteres. Ein gutes Training, um sein Gef\u00fchl f\u00fcr die Wichtigkeit oder Unwichtigkeit von Farben zu schulen, ist das Fotografieren im Schwarz-Wei\u00df-Modus der Kamera, r\u00e4t der Photoindustrie-Verband. Dabei schult man sein Auge gleichzeitig in der Wahrnehmung von Fl\u00e4chen, Formen und Linien. Diese zu erkennen und einzusetzen, ist beim Bildaufbau wichtig.<\/p>\n<p>Wer beim Fotografieren Effekte mit Farben erzielen m\u00f6chte, sollte auf starke Farben und sogenannte Komplement\u00e4rkontraste achten. Von letzteren spricht man, wenn Gegenfarben wie Rot und Gr\u00fcn oder Blau und Orange gemeinsam im Bild auftauchen. Starke Farben helfen grunds\u00e4tzlich, das Auge des Betrachters auf bildwichtige Punkte zu lenken. Auch mit Kameraeinstellungen lassen sich Farben beeinflussen: Um etwa einen Blaustich in ein Motiv zu bringen, muss die sogenannte Farbtemperatur k\u00e4lter eingestellt werden, etwa auf 2500 Kelvin.<\/p>\n<p><b>Eigenbau-Stativ f\u00fcrs Fotografieren unterwegs<\/b><\/p>\n<p>Stative sind mitunter teuer, schwer und unhandlich. Wer seine Kamera in Grenzbereichen auch ohne richtiges Stativ ruhig halten m\u00f6chte, kann ein sogenanntes Schnurstativ nutzen. Dabei handelt es sich um eine Schnur, die an einer ins Stativgewinde der Kamera passenden Schraube befestigt ist. Das berichtet die Zeitschrift \u201ePC-Welt Hacks\u201c (Ausgabe 3\/14).<\/p>\n<p>Die Funktionsweise ist einfach, aber effektiv: Wird ein Schnurende mit der Schraube unter der Kamera befestigt, kann man mit dem Fu\u00df auf das andere Ende treten und die Schnur spannen. Der Gegenzug verringert dann Zittern und Wackeln so weit, dass man mit etwas \u00dcbung auch noch unverwackelte Bilder mit etwa 1\/20 Sekunden Belichtungszeit hinbekommt.<\/p>\n<p><b>Gl\u00e4nzendes im Dunkeln fotografieren<\/b><\/p>\n<p>Das Ablichten von Gegenst\u00e4nden mit gl\u00e4nzender Oberfl\u00e4che stellt Fotografen wegen m\u00f6glicher Reflexionen vor eine besondere Herausforderung. Um etwa auf der Glasoberfl\u00e4che einer Flasche Spiegelungen durch andere Lichtquellen nahezu auszuschlie\u00dfen, empfiehlt es sich, diese in einem abgedunkelten Raum zu fotografieren, r\u00e4t der Photoindustrie-Verband.<\/p>\n<p>Falls die Reflexe des Blitzlichtes wei\u00dfe Punkte auf der Oberfl\u00e4che hinterlassen oder die Flasche st\u00f6rende Schatten wirft, kann man das etwa mit einem sogenannten Diffusor verhindern, der vor den Blitz gesetzt wird. Vor dem Fotografieren sollte man auch nicht vergessen, die Oberfl\u00e4che von Fingerabdr\u00fccken und anderem Schmutz zu reinigen, weil diese auf dem Bild sonst unangenehm auffallen.<\/p>\n<p><b>Beim Fotografieren die Fokusfalle stellen<\/b><\/p>\n<p>Wer Tiere in freier Wildbahn fotografieren m\u00f6chte, braucht viel Zeit, Geschick und muss im richtigen Moment schnell genug abdr\u00fccken. Allerdings bieten vor allem viele Spiegelreflexkameras eine praktische Funktion namens Fokusfalle, die bei der Natur- und Tierfotografie, aber auch bei gestellten Fotos oder Sportbildern n\u00fctzlich sein kann. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin.<\/p>\n<p>Dabei positioniert der Fotograf die Kamera, stellt sie auf einen bestimmten Punkt oder auf eine bestimmte Ebene scharf. Passiert dann ein Objekt den scharfgestellten Bereich, l\u00f6st die Kamera quasi ohne Verz\u00f6gerung automatisch aus. Dadurch lassen sich Bilder perfekt komponieren, sei es mit einem langsam fallenden Blatt oder schnellen Rennsportteilnehmern.<\/p>\n<p><b>Bei Architekturfotos Hochformat nicht vergessen<\/b><\/p>\n<div>&nbsp;Es klingt wie ein \u00fcberfl\u00fcssiger Tipp, tats\u00e4chlich ist die Fotografie aber von Querformaten gepr\u00e4gt. Gerade bei der Architekturfotografie k\u00f6nnen aber auch hochformatige Aufnahmen besonders reizvoll sein. Darauf weist der Photoindustrie-Verband hin. Au\u00dferdem sollten Hobbyfotografen nicht immer versuchen, das ganze Geb\u00e4ude aufs Bild zu bekommen. Gerade bei spektakul\u00e4rer Architektur seien oft in Ausschnitten besonders sehenswerte Konstruktionen zu entdecken.<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einfachen Mitteln zum Erfolg: kunstvolle Bilder brauchen keine Farbe. Wer in Schwarz-wei\u00df fotografiert, trainiert auch seinen eigenen Farbsinn. Und wenn es wacklig wird, muss nicht unbedingt ein teures Stativ her. 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