{"id":2216,"date":"2017-01-13T15:41:04","date_gmt":"2017-01-13T14:41:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mymoments.de\/blog\/?p=2216"},"modified":"2021-02-16T16:38:32","modified_gmt":"2021-02-16T15:38:32","slug":"schwarz-weiss-fotografie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mymoments.de\/blog\/schwarz-weiss-fotografie\/","title":{"rendered":"Schwarz-Wei\u00df Fotografie"},"content":{"rendered":"<h3>Was heutzutage\u00a0Vintage-Look, kreative Ausdrucksm\u00f6glichkeit oder Kunstform ist,\u00a0war in den Anf\u00e4ngen der Fotografie der Standard. Fotografien in Schwarz-Wei\u00df. Sicherlich eignet sich nicht jedes Motiv daf\u00fcr, denn der Mensch sieht gerne Farben. Jetzt zur Winterzeit, wenn die Welt dort drau\u00dfen mal wieder in einem durchgehenden Grauton erscheint, lassen sich mit Schwarz-Wei\u00df-Bildern jedoch tolle Kontraste zaubern. Aber auch sonst lohnt es sich, sich einmal etwas genauer mit diesem Stilmittel zu besch\u00e4ftigen, was wir mit diesem Beitrag heute tun wollen.<\/h3>\n<p>Die Schwarz-Wei\u00df Fotografie h\u00e4tte heute sicherlich nicht die Bedeutung, wenn nicht einige K\u00fcnstler zu ihrer Erhaltung als Kunstform beigetragen h\u00e4tten. Wom\u00f6glich w\u00fcrde es heute als veraltete Fototechnik gelten. Man wei\u00df es nicht. Aber was man wei\u00df ist, dass Menschen wie der 1984 verstorbene Ansel Adams, der mit seinen eindrucksvollen Landschafts- und Naturfotografien zu begeistern wusste, diese Stilistik gepr\u00e4gt haben und sie \u00fcberhaupt erst zu einer machten. Er gilt bis heute als einer der bedeutendsten amerikanischen Fotografen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2221\" src=\"http:\/\/www.mymoments.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Ansel_Adams_and_camera-e1484313311540.jpg\" alt=\"Ansel_Adams_and_camera\" width=\"658\" height=\"832\" \/><\/p>\n<h4>Warum Schwarz-Wei\u00df?<\/h4>\n<p>Wieso wird die Option, die eigenen Bilder in Schwarz-Wei\u00df zu wandeln oder direkt mit der Kamera in Schwarz-Wei\u00df aufzunehmen, eigentlich so oft und gerne genutzt? Motive, die eindeutige Objekte beinhalten, wie z.B. einen Berg, eine Parkbank, eine einzelne Person, k\u00f6nnen von der Schwarz-Wei\u00df Version profitieren. So entbehrt das Bild zwar der farblichen Vielfalt, erh\u00e4lt aber einen ganz neuen Fokus. Der Schwerpunkt liegt auf einmal auf Licht und Schatten, Kontrast, Formen und Linien und bef\u00f6rdert\u00a0so die eigentliche Aussage des Bildes, bzw. das Objekt in den Vordergrund. Dabei macht es schon einen deutlichen Unterschied, ob ein Bild in Farbe aufgenommen wird und anschlie\u00dfend einen s\/w-Filter dr\u00fcber bekommt, oder ob man mit dem Ansatz ein gelungenes Schwarz-Wei\u00df Foto zu schie\u00dfen, sein Motiv w\u00e4hlt. Bei Erstem passiert nichts anderes, als dass dem Bild die Farbinformationen entzogen werden. Der zweite Ansatz ist da schon fordernder oder erm\u00f6glicht dem Fotograf ein ganz anderes Kennenlernen seines Motives.<\/p>\n<h4>Wie fotografiere ich in Schwarz-Wei\u00df?<\/h4>\n<p>Analoge Kameras haben die M\u00f6glichkeit mit einem s\/w-Film best\u00fcckt zu werden, bei digitalen Kameras besteht die M\u00f6glichkeit im monochromen Modus aufzunehmen. Monochrom bedeutet nichts anderes als &#8222;einfarbig&#8220;. Das impliziert, dass der Farbton, in dem die Bilder nun aufgenommen werden sollen, ebenfalls festgelegt werden mu\u00df. In diesem Falle sollte man demnach im monochromen Schwarz-Wei\u00df Modus fotografieren. Aber auch hier sind die Ergebnisse nicht immer brillant. Denn die Digitalkamera macht prinzipiell nichts anderes als der Fotofilter. Es werden lediglich die Farbinformationen des Bildes nicht gespeichert. Beide Varianten sind einfach, aber grunds\u00e4tzlich f\u00fcr ein eindrucksvolles Ergebnis nicht besonders empfehlenswert.<\/p>\n<h4>Und wie macht man es nun richtig?<\/h4>\n<p>Gut zu wissen ist, wie bereits erw\u00e4hnt, dass es bei Schwarz-Wei\u00df Fotografie nicht um das Farbenspiel eines Motives geht, sondern das bereits bei der Motivwahl mitgedacht werden sollte. Denn nun wird mit Licht und fehlendem Licht und ganz vielen Zwischenstufen gearbeitet. Grunds\u00e4tzlich also nur mit Hell und Dunkel. Bei dieser Disziplin wird der Begriff &#8222;Fotografie&#8220;, das &#8222;Malen mit Licht&#8220;, nochmal bedeutungsschwerer. Man sollte sich fragen wie die Sonne steht, von welcher Seite eine Fotografie am meisten Sinn macht, wo die Schatten platziert werden sollen und wie man wichtige Konturen und Strukturen besonders deutlich herausarbeiten kann.<\/p>\n<p>Sinnvoll ist es, dabei soviel Bildinformationen wie m\u00f6glich zu speichern. Das bedeutet, das Motiv sollte unbedingt in Farbe fotografiert werden. Bei der sp\u00e4teren Bildbearbeitung empfiehlt es sich dann auf die Filter, die Schwarz-Wei\u00df mit einem Klick erzeugen, zu verzichten. Der Vorteil an vielen Bildinformationen ist, dass man detailliert in einzelne Farbbereiche des Bildes eingreifen kann und so wesentlich mehr Tiefe und Struktur erzielt. Das gezielte Herausarbeiten der wichtigsten Elemente der Bildaussage, macht aus dem Bild dann auch einen qualitativen und echten Hingucker.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2225\" src=\"http:\/\/www.mymoments.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Fotolia_76696889_S.jpg\" alt=\"Central Park, NY covered in snow at dawn\" width=\"849\" height=\"566\" srcset=\"https:\/\/mymoments.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Fotolia_76696889_S.jpg 849w, https:\/\/mymoments.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Fotolia_76696889_S-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 849px) 100vw, 849px\" \/><\/p>\n<h4>Programme zur Fotonachbearbeitung:<\/h4>\n<p>Mit welchen Programmen l\u00e4sst sich eine detaillierte Bearbeitung durchf\u00fchren? Es gibt nat\u00fcrlich den Klassiker &#8222;Adobe Photoshop&#8220;. Damit lassen sich Bilder in allen Facetten verfeinern. Photoshop ist aber weitaus komplexer und bietet neben der Bildbearbeitung noch weitere M\u00f6glichkeiten um Grafiken zu erstellen. Geht es ausschlie\u00dflich um Fotobearbeitung, dann ist das Programm &#8222;Adobe Lightroom&#8220; zu empfehlen. Dieses Programm ist auf Bildbearbeitung ausgelegt und m\u00f6glicherweise etwas intuitiver zu bedienen, auch wenn es sehr in die Tiefe geht. Viele kostenfreie und auch kostenpflichtige Presets, lassen sich von Fotografen und Entwicklern im Internet herunterladen und auf die eigenen Bilder anwenden. Ebenso lassen sich eigene Fotofilter erstellen und abspeichern. Wenn zum Beispiel eine gelungene Schwarz-Wei\u00df Voreinstellung f\u00fcr &#8222;Landschaften im Schnee&#8220; erreicht ist, l\u00e4sst sich diese auf andere Bilder ebenso anwenden.<br \/>\nGute M\u00f6glichkeiten der Bildbearbeitung gibt es \u00fcbrigens in der Standard-Foto-Anwendung unter Windows 10. Dort trifft man auf viele n\u00fctzliche Funktionen.<br \/>\nAutor: Jan W\u00f6lke<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was heutzutage\u00a0Vintage-Look, kreative Ausdrucksm\u00f6glichkeit oder Kunstform ist,\u00a0war in den Anf\u00e4ngen der Fotografie der Standard. Fotografien in Schwarz-Wei\u00df. Sicherlich eignet sich nicht jedes Motiv daf\u00fcr, denn der Mensch sieht gerne Farben. Jetzt zur Winterzeit, wenn die Welt dort drau\u00dfen mal wieder in einem durchgehenden Grauton erscheint, lassen sich mit Schwarz-Wei\u00df-Bildern jedoch tolle Kontraste zaubern. 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